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JPA mit Hibernate

Letztlich dient fast jede Unternehmensanwendung nur dazu, Daten anzuzeigen, diese zu  verändern und abzuspeichern. Meist liegen die Daten, mit der eine Anwendung operiert, in  einer Datenbank und müssen daher von dort gelesen und nach dort gespeichert werden. Für  einen Java-Softwareentwickler ist dieses Lesen und Schreiben von und in eine Datenbank ein  Technologiebruch. Intern arbeitet ein Programm mit Objekten und deren Variablen. Beim  Lesen und Schreiben müssen diese Variablen nun Tabellen und Spalten in einer Datenbank  zugeordnet werden. Genau hier setzt Hibernate an, indem es die Objektvariablen per Konfiguration  den Tabelleninhalten zuordnet. Damit bietet Hibernate die Möglichkeit, ganze  Java-Objekte aus einer Datenbank zu laden oder dort zu speichern. Hibernate übernimmt  dabei das Befüllen bzw. Auslesen der Objektvariablen vollautomatisch.  Hibernate ist das verbreitetste ORM-Tool ( Object Relational Mapping ), aber bei weitem nicht  das einzige. Jedes Tool unterscheidet sich in der Konfiguration und der Anwendung, was  dazu führt, dass sich kein Entwickler mit allen diesen Tools auskennt. Daher wurde 2006 die  Java Persistence API ( JPA ) veröffentlicht, die eine vom eingesetzten ORM unabhängige  Schnittstelle für den Zugriff auf relationale Datenbanken einführt. Mittlerweile unterstützen  alle relevanten ORM auch JPA. Für die Entwickler bedeutet der Einsatz von JPA, dass sie  den Datenbankzugriff fast ausschließlich über JPA-Bordmittel realisieren können und sich  daher weniger mit den Details des verwendeten ORM auseinandersetzen müssen.

Zusammenspiel JPA und Hibernate
JPA definiert nur eine Schnittstelle für den Datenzugriff,  beinhaltet selbst jedoch keinerlei Implementierung  dafür. Daher ist beim Einsatz von JPA immer  noch ein ORM notwendig, der, von JPA angesteuert,  die eigentlichen Datenbankzugriffe erledigt. Wir  werden Ihnen diese Aufgabenteilung zwischen JPA und  Hibernate sowie die dafür erforderliche Konfiguration  vorstellen. 

JPA-Konfiguration
Die Basis-Konfiguration von JPA ist schnell erledigt,  aber wie bei jedem Tool liegen die Feinheiten und  Fallstricke in den Details. Die werden Sie im Rahmen  dieser Schulung kennenlernen und erfahren, wie Sie  diese im Projekt lösen können. Neben dem einfachen  Mapping von Objektvariablen auf Tabellenspalten  werden Sie erfahren, wie 1 :1, 1 :n und n :m-Mappings  in JPA konfiguriert werden und diese Konfiguration an  einem Beispiel auch selbst vornehmen.

JPA, Hibernate und Spring
Dependency Injection ( DI ) ist mittlerweile aus keiner  Anwendung mehr wegzudenken. Dementsprechend  können und müssen natürlich auch JPA und Hibernate  im verwendeten DI-Container so konfiguriert werden,  dass sie über alle notwendigen Informationen verfügen  und im Programm verwendet werden können. Am  Beispiel von Spring werden wir Ihnen demonstrieren,  welche Konfiguration dafür erforderlich ist.

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Was Sie lernen werden
  • Datenzugriff im Vergleich : JDBC und Hibernate
  • Integration von Hibernate, JPA und Spring
  • Objektrelationale Konfiguration mit JPA
  • Datenbankzugriffe über den JPA EntityManager
Vorraussetzungen

Programmierkenntnisse

Dauer

4 Tage

Kontakt

Victoria Luppold
+49 69 904 73 61 0
trainings@it-frankfurt.com